Anne-Claude-Philippe de Caylus

Anne-Claude-Philippe, Comte de Caylus (1692–1765) entstammte dem französischen Hochadel und hat für die Archäologie, die Erforschung der Antike und die Verbreitung des klassischen Geschmacks eine weitreichende Bedeutung, die der J. J. Winckelmanns ebenbürtig ist. Sein Hauptwerk ist eine prachtvolle siebenbändige Darstellung der Antike, deren Kupferstichillustrationen er selbst anfertigte. In seiner Freizeit – wenn er nicht gerade die Pariser Jahrmärkte durchstreifte, um Losverkäufer und Wäscherinnen zu zeichnen – erfand er übermütige, nie ganz ernst gemeinte Märchen.

Alexander Roslin: Porträt Comte de Caylus um 1752

Neu

Cadichon

Cadichon oder Alles gelingt, wenn man nur warten kann
Roman Lach (Hg.)

Hinter allem Unernst kündigt sich im turbulenten Märchen, in dem der Prinz Pétaud einen närrischen Idyllenstaat gründet, das Heraufdämmern einer neuen Zeit an.

Verfügbarkeit: lieferbar
€ 8,90
*