Mary Elizabeth Braddon

Mary Elizabeth Braddon (1837–1915) war eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der viktorianischen Zeit. Ihre sensationellen Romane, zu der auch ihr Bestseller »Lady Audley’s Secret« gehört, wurden von viktorianischen Tugendwächtern kritisiert und fesselten eine breite Leserschaft durch schockierende Themen: Bigamie, Erpressung und Geisteskrankheit. Braddons unkonventioneller Lebensstil und ihr Ruf als Verkörperung der skandalösen »neuen Frau« haben das Interesse an ihr in der Gegenwart neu belebt. Ihre Werke werden als wertvolle kulturelle Zeugnisse wiederentdeckt, die Spannungen, unterdrückte Begierden und »abartige« Verhaltensweisen offenbaren, die unter der brüchigen Oberfläche der viktorianischen Wohlanständigkeit bedrohlich lauerten.

William Powell Frith: Portrait Mary Elizabeth Braddon (Ausschnitt), 1865

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Lady Ducayne

Lady Ducayne
Roman Lach (Hg.)

Braddons spannende Vampir-Erzählung erneuerte das Genre und nahm Schlüsselmomente von Bram Stokers Klassiker »Dracula« vorweg.

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