Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur

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Wissensräume. Bibliotheken in der Literatur

mit Beiträgen von: Dietmar Rieger, Monika Schmitz-Emans, Elisabeth Décultot, Regina Hartmann, Angela Steinsiek, Dirk Werle, Nikolas Immer, Matthias Hennig, Christian Ronneburger, Ira Diedrich, Andreas Grünes u.a.

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ISBN: 978-3-943999-037

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Rezensionen:
- Dieter Schmidmaier: Bibliotheken in der Literatur, in: Marginalien..., Heft 217, Jahr 2015/1, S. 75–76
- Klaudia Seibel: Ein Buch, das Wissensräume erschließt, in: KULT_online. Review... 41/2015
- Till Kinzel: Wissensräume: Bibliotheken in der Literatur, in: Informationsmittel IFB, Mai 2014
- Manuel Clemens: Die Bibliothek als Heterotopie, in: Kulturpoetik 2014, Heft 1
- David Oels: Wissensräume, in: Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge XXIV, 2/2014, S. 434–436
- Markus Malo: Wissensräume, in: Zeitschrift für Bibliothekswesen und Bibliographie, Bd. 61 (2014)
- Ulrich Rose: Über Bibliotheken in der Literatur, in: Zeitschrift für Antiquare und Büchersammler, 2/2014, S. 112
- Ulli Koch: Literarische und außerliterarische Wissensräume / Blog [Rezension]

mit Beiträgen von:

Dietmar Rieger, Monika Schmitz-Emans, Elisabeth Décultot, Regina Hartmann, Angela Steinsiek, Dirk Werle, Nikolas Immer, Matthias Hennig, Christian Ronneburger, Ira Diedrich, Andreas Grünes u.a.

Kurzbeschreibung:
Literarische Bibliotheken mit ihrem vielfältigen ›Innenleben‹ stellen ein besonderes Faszinosum der Weltliteratur dar. In ihrem Darstellungsreichtum überraschen diese Wissensräume als Labyrinthe und Gruselkabinette, als Zufluchtsorte melancholischer Leser oder als Inspirationsquellen und bieten als spannungsreiches Bezugsgeflecht zwischen der Bibliothek als Wissensraum, dem Bibliothekar und dem Leser sowie den divergierenden Positionierungen in den Büchern der Bibliothek eine Plattform zur Verhandlung von Wissensansprüchen wie von Konzepten der Gelehrsamkeit, bei denen die Grenze zwischen Fiktionalität und Realität aufgeweicht wird. Bibliotheken gelten als Zentren der Wissensverbreitung oder Wissensvereitlung, sie sind Symbole europäischer Kultur und zugleich Orte mit geheimnisvoller Ausstrahlung: Als ›Kathedralen des Geistes‹ und Speicher kollektiven Wissens werden sie von einem Hauch sakraler Feierlichkeit oder Unheimlichkeit durchweht. Die multiplen Bedeutungen einer Bibliothek sind mit der Ordnung, Systematisierung, Aufbewahrung und Verwahrung von Wissen nur kurz skizziert. In der Literatur bietet die gelehrsame Atmosphäre der fiktionalen Bibliothek den Lesern, Weltfremden, Außenseitern und Heimatlosen eine Zuflucht, um sich in weltflüchtender Lektüre der eigenen Phantasie und Einsamkeit abseits der Welt da draußen hinzugeben, so dass die Bibliothek in vielfältiger Hinsicht zu einem ›Gegen-Ort‹ wird. In den hochspezifischen Besonderheiten literarischer Bibliotheken bildet sich zugleich das Machtgefüge zwischen Bibliothekar und Leser, zwischen Außenwelt und dem ›Gegen-Ort‹ Bibliothek ab. Die Bibliothek ist nicht nur architektonisches Kunstwerk und Aufbewahrungsort oder geheimer Speicher von Wissen, sondern sie wird zunehmend zum Wissenskatalysator, Imaginationsraum und Sozialbiotop.

Format: Kartoniert mit Fadenheftung

Typ: Buch

Seiten: 352

Erscheinungsdatum: 2013

Abmessungen: 140 mm x 220 mm

Sprache: Deutsch

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